• Palais-Lanz-Mannheim
    Erich Gerdes

 

Erich Gerdes wurde am 20. Januar 1928 in Brake als einziges Kind seiner Eltern geboren und wuchs in Brake und Bremen auf. Sein Vater fuhr zur See. Nach der Schulzeit zog die Familie nach Wilhelmshaven um und Herr Gerdes absolvierte eine kaufmännische Lehre.

Seine erste Stelle trat er in Bremen bei der Firma Bardusch an. Dort lernte er 1950 seine Ehefrau kennen, die in der gleichen Firma in der Buchhaltung beschäftigt war. Das Paar heiratete 1953 in Wilhelmshaven. 1954 kam ihre Tochter zur Welt.

1968/69 gab es Überlegungen zum Verkauf der Firma Bardusch, so dass sich Herr Gerdes seinerseits überlegte, die Stelle zu wechseln. Er bewarb sich bei der Firma Van Baerle Chemische Fabrik GmbH & Co. in Gernsheim. Anfang 1969 fand ein Treffen mit Herrn Dr. Rolf M. Schwiete, dem Eigentümer der Firma, statt. Beide fanden aneinander Gefallen und Herr Gerdes trat ab April 1969 in Gernsheim im Rechnungswesen seine neue Stelle an. Es folgten 44 Jahre respektvoller, vertrauensvoller und freundschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Herrn Dr. Schwiete und Herrn Gerdes. Herr Gerdes wurde Prokurist und Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Van Baerle.

In seiner Freizeit hat Herr Gerdes gerne gemalt, Schach gespielt und klassische Musik gehört. Ebenso hatte er großes Interesse an Technik und war immer auf dem neuesten Stand. Er fotografierte gerne, filmte, erarbeitete Diavorträge und war sehr kreativ.

1992 trat Herr Gerdes in den Ruhestand und zog mit seiner Frau zurück nach Wilhelmshaven. Nur 2 Jahre später verstarb seine Frau dort.

Herr Gerdes blieb jedoch Gernsheim bzw. Herrn Dr. Schwiete eng verbunden und begleitete ihn weiterhin in privaten wie beruflichen Fragen. Er war auch bis ins hohe Alter von 87 Jahren zuständig für die Bilanzerstellung der Van Baerle-Unternehmensgruppe.

Nach dem Ableben von Herrn Dr. Rolf M. Schwiete im Juni 2013 hatte er die Ehre, die Gedanken und Ideen von Herrn Dr. Schwiete als erster Vorstand der Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung fortzuführen und umzusetzen. Dies bereitete ihm außerordentliche Freude. Mit Einsatz, Glück und Erfolg führte er die Stiftung bis zu seinem Tod am 04. Januar 2016.