Forschung & Wissenschaft
Wir fördern exzellente wissenschaftliche und medizinische Forschung, die auf Sorgfalt, Qualität und langfristige Wirkung angelegt ist.
Wissenschaft ermöglichen. Erkenntnis vertiefen.
Ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit liegt in der Förderung exzellenter wissenschaftlicher Forschung, insbesondere in den Bereichen Chemie und Medizin und hier im besonderen der Krebsforschung. Unterstützt werden Projekte, die durch ihre Originalität, methodische Sorgfalt, fachliche Tiefe und langfristige Relevanz überzeugen.
Ziel ist es, innovative diagnostische und therapeutische Ansätze zu erforschen, die nachhaltig zur Lebensqualität von Patientinnen und Patienten beitragen – auch im Kontext seltener und komplexer Erkrankungen.
Die Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung versteht Forschung dabei als Voraussetzung nachhaltiger medizinischer Innovation.
Einzelzellsequenzierung
am Institut für kardiovaskuläre Regeneration an der Goethe-Universität Frankfurt am Main – Prof. Dr. Stefanie Dimmeler
Mit unserer Förderung wurde am Institut für Kardiovaskuläre Regeneration der Goethe-Universität in Frankfurt a.M. in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Stefanie Dimmeler die Rolle zellulärer und genetischer Mechanismen bei der Entstehung von Herzschwäche untersucht. Frau Prof. Dimmeler ist seit 2008 Direktorin des Instituts und darüber hinaus Sprecherin des Cardio-Pulmonary Institute, eines mit ca. 40 Millionen Euro geförderten Exzellenzclusters der DFG, sowie Vorstandssprecherin des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. (DZHK).
Ein Schwerpunkt des oben genannten Projekts lag auf der Einzelzellsequenzierung, mit der krankhafte Veränderungen einzelner Zelltypen im Herzgewebe sichtbar gemacht wurden. Zudem wurde erforscht, wie altersbedingte Genveränderungen im Blut – etwa Mutationen in Blutstammzellen oder der Verlust des Y-Chromosoms – die Herzfunktion negativ beeinflussen können.
Die gewonnenen Erkenntnisse leisten einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und zur Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Ansätze.
Dr. Rolf M. Schwiete Stiftungsprofessur
für Neuromodulation & Neuroprothetik
am Universitätsklinikum
Mannheim – Prof. Dr. Thomas Kinfe
Die Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung unterstützt die Stiftungsprofessur für Neuromodulation und Neuroprothetik an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Ziel ist es, die Forschung und klinische Translation in diesem zukunftsweisenden Bereich der Neurochirurgie voranzubringen.
Mit Herrn
Univ.-Prof. Dr. Thomas Kinfe konnte 2025 ein international anerkannter Experte für das neu gegründete Zentrum Mannheim Center for Neuromodulation and Neuroprosthetics (MCNN) gewonnen werden.
Univ.-Prof. Dr. Kinfe ist ein anerkannter und erfahrener Neurochirurg und spezialisiert auf die funktionelle Neurochirurgie. Sein wissenschaftlicher Fokus liegt auf der gezielten Beeinflussung des zentralen Nervensystems mittels Neuromodulation, um Schmerzen, Bewegungsstörunge, neuropsychiatrische Erkrankungen und Lähmungen zu behandeln.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung und translationale Erforschung von Gehirn-Computer Schnittstellen (BCI) mit dem Ziel, funktionelle Beeinträchtigungen (Motorik, Sprache) mittels Neuroprothesen zu unterstützen oder ersetzen zu können und somit die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu verbessern.